Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
Bild des Best Paper Awards mit den Namen aller Autoren, dem Titel des Papers , den Metadaten und den Signaturen der General Chairs des IEEE Smart World Congress und der Smart Edu. Matthias Wölfel
Der Best Paper Award für Nathalia Sautchuk-Patricio, Prof. Dr. Matthias Wölfel und Prof. Dr. Peter Henning auf der IEEE SmartEdu 2026

Best Paper Award für Forschung am IIIX zu Vertrauen in Embodied Conversational Agents

Beim IEEE International Symposium on Smart Education in Rende (Italien) wurden Nathalia Sautchuk-Patricio, Prof. Dr. Matthias Wölfel und Prof. Dr. Peter Henning mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. In ihrem Paper entwickeln sie eine neue Skala, mit der sich Vertrauen in Embodied Conversational Agents (ECAs), also in virtuelle, menschenähnlich dargestellte Gesprächspartner, messen lässt. Die Skala bezieht gezielt ECA-spezifische Faktoren wie Erklärbarkeit, Anthropomorphismus und Selbstähnlichkeit ein und wurde mit SchülerInnen erprobt. Das IIIX freut sich mit dem Autorenteam über diese Auszeichnung!

|

Das Institut für Intelligente Interaktion und Immersive Erfahrung (IIIX) freut sich über eine besondere Auszeichnung:  Nathalia Sautchuk-Patricio, Prof. Dr. Matthias Wölfel und Prof. Dr. Peter Henning haben für ihr Paper "Rethinking Trust Scales for Embodied Conversational Agents: Integrating Explainability, Anthropomorphism and Self-Similarity" den Best Paper Award des IEEE International Symposium on Smart Education erhalten. Das Symposium fand vom 7. bis 11. September 2026 in Rende, Italien, im Rahmen des IEEE Smart World Congress 2026 statt. Überreicht wurde der Preis beim Galadinner der Konferenz. Es beschäftigt sich mit dem Vertrauen in Embodied Conversational Agents (ECAs). Dabei handelt es sich um virtuelle, menschenähnlich dargestellte Assistenten, die Sprache, Mimik und Gestik kombinieren und so ein Gespräch ähnlich wie zwischen Menschen ermöglichen. Bestehende Skalen zur Messung von Vertrauen bilden dessen Vielschichtigkeit oft nur unzureichend ab und vernachlässigen dabei ECA-spezifische Faktoren wie Erklärbarkeit, Anthropomorphismus und Selbstähnlichkeit. Zudem wurden Trust-Skalen bislang überwiegend mit Erwachsenen validiert, sodass ihre Anwendbarkeit auf SchülerInnen bisher kaum untersucht wurde.

Um diese Lücke zu schließen, führte das Team eine Studie mit 111 SchülerInnen durch, die im Rahmen einer Berufsorientierung mit einem Embodied Conversational Agent interagierten. Statistische Tests zeigten, dass die eigens dafür entwickelte Skala zuverlässig funktioniert und die erhobenen Daten gut widerspiegelt. Die deskriptiven Ergebnisse fielen überwiegend positiv aus: Die Schülerinnen bewerteten den Agenten insgesamt gut und brachten ihm ein moderates Vertrauen entgegen. Die Studie unterstreicht damit, wie wichtig es ist, ECA-spezifische Dimensionen in Vertrauensmodelle einzubeziehen.

Das gesamte IIIX freut sich mit Nathalia Sautchuk-Patricio, Prof. Dr. Matthias Wölfel und Prof. Dr. Peter Henning über diese Auszeichnung.