Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
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Messe über Auslandsaktivitäten auf dem Campus der HKA
INGENIUM News Angebote Team Community

Gemeinsam stark: Dafür stehen wir

Nachfolgend finden Sie zentrale strategische Dokumente von INGENIUM – für Sie als Mitglied der INGENIUM-Community an der HKA oder als interessierte Person, die sich über unsere Arbeit informieren möchte:

  • Ergebnisberichte aus den INGENIUM-Arbeitspaketen
  • Checklisten für nachhaltiges Reisen, nachhaltige Events uvm.
  • weitere hilfreiche Informationen 

INGENIUM für einen gesunden Campus: Gemeinsame Grundsätze und Verpflichtungen
INGENIUM-Charta für Gleichstellung und Inklusion

Dieser Bereich befindet sich aktuell im Aufbau und wird fortlaufend ergänzt.

Testimonials

Die INGENIUM European University bietet allen Angehörigen der HKA vielfältige Möglichkeiten zur fachlichen Weiterbildung, persönlichen Entwicklung, zu interkulturellen Erfahrungen und zum Netzwerken. 
Auf dieser Seite berichten Teilnehmende vergangener Veranstaltungen über ihre Erlebnisse. 

10 Days of INGENIUM

  • Eingangshalle zur University of Rouen Normandy

    Lea - Master Informatik

    "Ich konnte nicht nur mein Wissen erweitern, sondern auch meinen Horizont. So viele tolle Menschen zu treffen und wertvolle neue Perspektiven zu gewinnen sind eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte!"

    Lea Grimm, Teilnehmerin der Senior Summer School 2024 an der Universität Rouen in Frankreich.

  • Elias – Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen

    "Es war unglaublich bereichernd und interessant, verschiedene Arbeitsweisen und Persönlichkeiten kennenzulernen. Die gesamte Woche war hervorragend organisiert und das INGENIUM-Team in Iaşi hat keine Mühen gescheut, uns ein erstklassiges Programm zu bieten."

    Elias Minsch, Teilnehmer an der Junior Summer School 2024 an der technischen Universität Iaşi, Rumänien.

  • Gruppenfoto im Restaurant

    Antonia - Bachelor Mechatronik

    "Ich empfehle die INGENIUM European University allen, die ihren Horizont erweitern und sich neues Wissen aneignen möchten. Neben den akademischen Aktivitäten bietet die INGENIUM European University auch die einzigartige Gelegenheit, neue Länder und Kulturen zu erleben und Netzwerke in ganz Europa zu schaffen."

    Antonia Bräuß,  Teilnehmerin an der Junior Winter School 2024 an der Munster Technological University in Irland

  • Teilnehmende an den 10 Days of INGENIUM vor der MTU, Irland

    Marco - Bachelor EIT

    "Trotz der kurzen Zeit und unterschiedlichen Hintergründe waren wir zu einer großartigen Gruppe zusammengewachsen. [...] Diese Woche wird mir sicherlich lange in Erinnerung bleiben, und ich kann jedem sehr empfehlen, an einer solchen Veranstaltung teilzunehmen."

    Marco Fischer,  Teilnehmer an der Junior Winter School 2024 an der Munster Technological University in Irland

  • Leuchtturm am Meer auf Kreta

    Tatsiana - Master EU4M

    "Das Programm hat nicht nur mein Wissen und meine Fähigkeiten auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit und Innovation erweitert, sondern auch mein kulturelles Verständnis und meine globale Perspektive. Die Möglichkeit, mit anderen Studierenden und Experten aus verschiedenen Disziplinen und mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund zu interagieren, hat meinen Horizont erweitert und meine bisherigen Ansichten in Frage gestellt, was mein persönliches Wachstum und meine Neugier gefördert hat."

    Tatsiana Mikhovich,  Teilnehmerin an der Senior Winter School 2024 an der University of Crete, Griechenland

  • Student vor INGENIUM Banner

    Nick - Master EIT

    "In unserer modernen globalen Gesellschaft sind internationale Aktivitäten sehr wichtig für die persönliche Entwicklung. Eine solche Gelegenheit zum Knüpfen von Kontakten quer durch Europa bietet sich sonst und auch später im Arbeitsleben nicht oft."

    Nick Schäuble,  Teilnehmer an der Senior Winter School 2024 an der University of Crete, Griechenland

  • Student bei den 10 Days of INGENIUM auf Kreta

    Pascal - Master Technology Entrepreneurship

    "Mit der INGENIUM Winter School auf Kreta hatte ich als Teil eines interdisziplinären Teams die Gelegenheit, mit Wissenschaftlern und Studenten aus verschiedenen Fachbereichen und Ländern zusammenzukommen. Diese Zusammenarbeit war für mich eines der Highlights der Veranstaltung. Die Vielfalt der Perspektiven und das gemeinsame Ziel, innovative Lösungen zu entwickeln, haben zu einer sehr kreativen und inspirierenden Atmosphäre beigetragen."

    Pascal Goschnick,  Teilnehmer an der Senior Winter School 2024 an der University of Crete, Griechenland

  • Studierende bei einer Marshmallow Challenge während der 10 Days of INGENIUM an der MTU

    Stephanie - Bachelor Computer Science

    "Die Workshops waren alle inhaltlich sehr gut und auch gut geführt. Es kamen unglaublich tolle Gespräche zustande und wir haben dadurch gemerkt, wie unterschiedlich das Unileben in den verschiedenen Teilen Europas doch ist."

    Stephanie Haun,  Teilnehmerin an der Junior Winter School 2024 an der Munster Technological University in Irland

Staff Mobility

  • Chantal Löpenhaus - Fachhochschule Südostfinnland (FIN)

    “Für mich beginnt Nachhaltigkeit in bewussten Entscheidungen im Alltag, deshalb habe ich bei meiner Dienstreise nach Finnland nach Alternativen zum Flugzeug gesucht und mich für den Weg mit Zug und Fähre entschieden. Ja, das war langsamer und ja, die Vorbereitungen waren teilweise auch anstrengender, aber gelohnt hat es sich allemal! Auf der Fähre fand ich es so schön, das Meer die ganze Zeit um mich herum zu haben und wollte gar nicht mehr aussteigen.”

    Chantal Löpenhaus, Mitarbeiterin für Kommunikation & Employer Branding im ALPAKA-Projekt an der HKA, besuchte im November 2025 die Fachhochschule Südostfinnland (XAMK)

     

  • John Christ - University of Skövde (SWE)

    „Das wesentliche Ergebnis aus meinem Auslandsaufenthalt in Skövde war der Perspektivwechsel –vom alltäglichen Leben zuhause zum Gast, vom HKA-Mitarbeiter zum Lernenden. Es tut gut, die eigenen Routinen und Strukturen für eine Weile hinter sich zu lassen und Dinge einmal durch fremde Augen zu betrachten. Überrascht hat mich auch, wie schnell ich mich nach so langer Zeit wieder in der englischen Sprache eingefunden habe.“

    John Christ, Mitarbeiter im Rektorat der HKA und stellvertretender Vorsitzender im Personalrat, war vom 29.09.-02.10.2025 an der University of Skövde in Schweden. 

  • Nick Schäuble - ICEEM13 Iași (ROU)

    “Besonders schön war, dass ich auf der Konferenz einen anderen Doktoranden wiedertraf, den ich auf der Ingenium Winter School Kreta 2024 kennengelernt hatte. Er hatte seine Promotion in Iasi kurz zuvor abgeschlossen und mich auf einen interessanten Rundgang durch seine Labore mitgenommen. Auch neue Kontakte – etwa zu einem Doktoranden aus Bologna – sind dabei entstanden.”

    Nick Schäuble, Doktorand an der HKA, besuchte vom 17.-19.09.2025 die „International Conference on Environmental Engineering and Management“ an der Gheorghe Asachi Technical University of Iași (TUIASI) in Rumänien. Als Student hatte er zuvor bereits an der Senior Winter School 2024 in Griechenland teilgenommen.  

  • Ulrike Kiefer - Fachhochschule Südostfinnland (FIN)

    “Der direkte Austausch und das Job-Shadowing waren fachlich sehr bereichernd. Gleichzeitig konnte ich wertvolle interkulturelle Erfahrungen sammeln und mein Netzwerk ausbauen. Die Gespräche und das Kennenlernen neuer Methoden und Ansätze haben meine Perspektive und den persönlichen Erfahrungsschatz deutlich erweitern können. Ich würde diesen Staff Exchange auch für kurze Aufenthalte sehr empfehlen, da er wertvolle Kontakte, vielseitige Inspirationen und sehr praxisnahe Einblicke in kurzer Zeit ermöglicht."

    Ulrike Kiefer, Informationskoordinatorin im Projektmanagement-Office der HKA, war vom 29.10.-01.11.2024 für ein Job Shadowing an der Fachhochschule Südostfinnland (XAMK).  

  • Mila Koretnikov - Technische Universität Munster (IRL)

    "Die wichtigste Erkenntnis war, dass die HKA und die MTU in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich sind, einschließlich motivierter Studierender und leidenschaftlicher Dozenten. Der Austausch von Ideen, Diskussionen über mögliche Zusammenarbeit und die Interaktion mit Studierenden und Mitarbeitenden machten meinen Aufenthalt lohnenswert und tragen hoffentlich zum Beginn der INGENIUM-Erfolgsgeschichte bei."

    Dr. phil. Mila Koretnikov, Lektorin für Technical English am Institut für Fremdsprachen, besuchte im November 2024 die Technische Universität Munster (MTU) in Irland. 

  • Ana Raspini - Universität Oviedo (ESP)

    "Ich hatte auch die Gelegenheit, an einem Spanisch-Intensivkurs teilzunehmen, der auf ERASMUS-Studierende zugeschnitten war - eine unvergessliche Erfahrung aus erster Hand, die nicht nur meine Spanischkenntnisse, sondern auch meine persönliche Lehrpraxis bereichert hat."

    Ana Raspini, Mitarbeiterin am Institut für Fremdsprachen, besuchte im September 2024 die Universität Oviedo in Spanien. 

  • Pia Wünsche - Universität Gabriele d’Annunzio Chieti-Pescara (ITA)

    "Während der Woche an der Ud’A erlebte ich große Gastfreundschaft und lernte viel über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in unseren Organisationen und Arbeitsweisen, was ich äußerst interessant und inspirierend fand."

    Dipl.-Übers. Pia Wünsche aus dem Sekretariat am Institut für Fremdsprachen, besuchte vom 25. bis 29. November 2024 die Universität Gabriele d’Annunzio Chieti-Pescara (Ud'A) in Italien. 

  • Foto mit einem Professor der XAMK

    Lynn Beechey-Volz und Ana Rodriguez Fernández - Fachhochschule Südostfinnland (FIN)

    "Wir hatten eine sehr positive Erfahrung an der XAMK. Alle, die wir getroffen haben, ließen uns willkommen fühlen und zeigten uns so viel wie möglich von ihrem Campus."

    Lynn Beechey-Volz und Ana Rodriguez Fernández, Lehrende am Institut für Fremdsprachen, besuchten vom 18. bis 22. November 2024 die Fachhochschule Südostfinnland (XAMK)

  • Gruppenfoto Staff Week a der University of Skövde

    Dr. Kajori Lahiri - University of Skövde (SWE)

    "Insgesamt war es eine sehr gute Möglichkeit eigene Herausforderungen in den Prozessen neu zu überdenken und aber auch ganz neue Themen kennenzulernen."

    Dr. Kajori Lahiri, Geschäftsführerin der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik, war vom 09. bis 12. April 2024 an der University of Skövde in Schweden. 

  • Gruppenfoto der Teilnehmenden an der Staff Week an der University of Skövde

    Annette Knödler - University of Skövde (SWE)

    "Mit neuen Eindrücken und Ideen für meine Tätigkeit kehre ich von meinem Gastaufenthalt an der Hochschule Skövde zurück. Ich freue mich darauf, die Zusammenarbeit auch in Zukunft fortzusetzen. Der interkulturelle Austausch und die Vielfalt der Perspektiven bereichern unsere Programme und wir freuen uns bald auch Studierende aus Schweden an unserer Institution willkommen zu heißen."

    Annette Knödler, Mitarbeiterin an der Fakultät MMT, besuchte vom 09. bis 12. April 2024 University of Skövde in Schweden. 

Mit dem Bus von Deutschland nach Bulgarien

Internationale Vernetzung erfordert direkte Begegnungen, vor allem wenn es darum geht, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Aber wie reist man, wenn in Zeiten des Klimawandels offensichtlich ist, dass jede nicht angetretene Reise eigentlich die bessere Reise ist?

Die Herausforderung: Trotz der großen Entfernung (Bulgarien) soll die Geschäftsreise so nachhaltig wie möglich sein, d.h. der CO2-Fußabdruck soll so gering wie möglich sein. Der Flug ist bereits aus dem Rennen. Die Recherche im Vorfeld ergibt zwei Möglichkeiten: Zug oder Bus. Die Zugfahrt, so wird schnell klar, ist extrem zeitaufwändig, da die Verbindung nicht direkt, sondern über Ungarn und Rumänien erfolgt. Die Busfahrt hingegen ist weitgehend direkt und dementsprechend kürzer. Bequeme 28 statt fast 40 Stunden.

Nach einem vorläufigen Zwischenstopp in der alten Heimat geht es am Montag, 16. Oktober 2023, auf die eigentliche Dienstreise: mit dem Flixbus von Salzburg nach Sofia. Schon beim Einsteigen gibt es die erste Überraschung. Mein Platz ist doppelt belegt und wir müssen verhandeln, wer wo sitzt. Am Ende bekommt jeder einen Platz und niemand muss stehen. Damit ist das Eis zu meinen Mitreisenden gebrochen und ich erfahre, dass meine Sitznachbarin eine Weiterbildung zur Stimmbildnerin in München absolviert hat und nun in ihre steirische Heimatstadt zurückkehrt. Nicht alle Konstellationen haben so viel Glück mit guter Unterhaltung: In den hinteren Reihen bricht, fast aus dem Nichts, ein Tumult aus. Und mein geistiges Auge zoomt aus dem Bus heraus wie in einem Comic und sieht ihn über die Autobahn taumeln, ausgelöst durch eine Massenschlägerei im Inneren. Dazu kommt es nicht, und es kehrt ein wenig Ruhe ein. Als der Tumult in Ljubljana wieder ausbricht, lösen die beiden Busfahrer das Problem ganz pragmatisch und werfen den Initiator des Tumults kopfüber (!) aus dem Bus. Die restlichen Stunden verlaufen dann wesentlich ruhiger und werden im Wesentlichen nur durch die mal längeren, mal kürzeren Prozeduren beim Grenzübertritt (Kroatien, Serbien, Bulgarien) unterbrochen.

Zwischenfazit: anstrengend, aber gut machbar. Der Versuch, die Reisezeit zum Arbeiten zu nutzen, erweist sich als relativ kurz. Der Platz im Bus ist so beengt, dass ein entspanntes Arbeiten nicht möglich ist. Dafür bleibt Zeit, die Schönheiten der jeweiligen Umgebung zu genießen (z.B. den Blick auf den Watzmann oder den Triglav) und sich mit meinen Mitreisenden auszutauschen.

Frühmorgens kommen wir in Sofia an. Drei Tage internationaler Austausch liegen vor uns, beruflich und persönlich. Die anfängliche Zurückhaltung ist schnell überwunden. Wir kommen über die verschiedenen Themen ins Gespräch, aber auch bei den organisierten gemeinsamen Ausflügen. Und spätestens beim zweiten Abendessen, als wir im Restaurant zu den traditionellen bulgarischen Tänzen aufgefordert werden, ist auch die letzte Scheu verschwunden. Mit Musik und Tanz und gemeinsamem Spaß können wir die eine oder andere Sprachschwierigkeit leicht überwinden. Das spürt man deutlich an der Stimmung am dritten Tag. Es sind nicht mehr nur einzelne Delegationen für ein gemeinsames Projekt, sondern wir treiben dieses gemeinsame Projekt voran. Das war's dann leider auch schon. Es ist Zeit, sich zu verabschieden, aber die Fortsetzung an unserer Partneruniversität auf Kreta ist bereits für Februar geplant...

Bevor der Bus nach Karlsruhe abfährt, bleiben noch ein paar Stunden für einen Ausflug ins nahe Vitosha-Gebirge und zum Cherni Vrah, dem schwarzen Berg, von dem man einen schönen Blick auf Sofia hat. Dann geht es zurück und bei jedem Grenzübertritt wird klar, dass es nicht immer nur eine Formalität ist. Immer wieder kommt es zu Schwierigkeiten und manchmal reisen einzelne Personen „plötzlich“ nicht mehr mit. Die genauen Gründe dafür bleiben im Dunkeln. Von erfahrenen Reisenden auf dieser Strecke höre ich, dass die Gründe sehr unterschiedlich sein können (z.B. ein nicht bezahlter Strafzettel). Ich habe das Gefühl, dass ich als Reisender mit deutschem Pass privilegiert bin.

Insgesamt finde ich das Reiseerlebnis im Vergleich zu einer Flugreise viel intensiver. Ich habe mit vielen und sehr unterschiedlichen Menschen gesprochen und konnte so zumindest viele Eindrücke von der Landschaft sammeln. Durch die Möglichkeit, über Nacht zu fahren, brauchte ich für die Reise zwei Tage statt einem. Dafür sind die Kosten etwa halb so hoch wie bei einem Flug. Und für das Ziel, CO²-Emissionen zu vermeiden, ergibt sich ein Fußabdruck von 153 kg für die Busfahrt gegenüber 860 kg für den Flug und damit eine Ersparnis von rund 700 kg (laut: carbontracer.uni-graz.at).

Meiner Meinung nach hat es sich gelohnt und war die Mühe wert. Die Herausforderung für das nächste Treffen - Kreta - ist also da.