Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
Gertrud Schaab
Start der Schnitzeljagd im Kreativraum

Und wieder viel Interesse beim Girls‘ Day

Wie schon beim letzten Girls‘ Day gelang es mit dem Programm „Wo geht’s lang? Auf dem Weg zur Geo-Expertin“, am 23. April 2026 viele interessierte Schülerinnen in die Außenstelle Hoffstraße zu locken. Diesmal waren es sogar 21 Girls bzw. Mädchen.

Die Gruppe wurde nach einer kurzen Einführung aufgeteilt, zwei Bachelor-Studentinnen übernahmen. Mit der einen Gruppe ging es in die Kartensammlung. Gruppiert um eine Weltkarte ordneten die Mädchen unterschiedlich visualisierte Satellitenbilder bzw. abgeleitete Produkte verschiedenen Weltgegenden zu. Dabei lernten sie, warum Satellitenbilder unterschiedlich aussehen können und was sie speziell zeigen bzw. verraten. Parallel begann für die andere Gruppe die Schnitzeljagt im Kreativraum. Dafür mussten Fragen beantwortet werden, die alle mit unserer Erde, dem Raumbezug oder Karten bzw. Plänen zu tun haben, um die jeweils nächste Frage im Gebäude zu finden. Zum Schluss landeten die Teilnehmenden in der Kartensammlung, um nun mit der ersten Gruppe zu tauschen. D.h. alle durften sowohl das Satellitenbild-Memory spielen, als auch auf Schnitzeljagd gehen. 

Danach ging es für alle gemeinsam in den GIS-Pool. Zu zweit am Rechner konnten die Mädchen ihre jeweils eigene thematische Karte mit einer richtigen Geoinformationssystem-Software (ArcGIS Pro) gestalten. Dies am Beispiel der Daten zur U18-Wahl, also den Umfrageergebnisse zur „Bundestagswahl 2025“ unter noch nicht zur Wahl zugelassenen Jugendlichen. Hier war es spannend zu verstehen, wie die leere Karte mit den Geometrien zu den 16 Bundesländern anhand der Daten zu den Umfrageergebnisse mit z.B. aussagekräftigen Diagrammen gefüllt werden kann, wobei es den Mädchen besonders viel Spaß machte, die Farben und das Design der Karte zu verändern. Auffällig oft wurden pinke und lila Farbtöne ausprobiert, wobei die mit den Parteien assoziierten Farben dann aber doch überwogen. Zum Schluss bekam jede Schülerin ihre eigene Kartenvisualisierung als Teilnahmebestätigung ausgedruckt überreicht. 

Den Schülerinnen haben die drei Aktionen viel Spaß gemacht. Und wir haben uns über das positive Feedback gefreut. Aufmerksam gemacht haben wir auch auf das neue Studienangebot zu „Geodata Science“, vielleicht ja ein spannendes Studium später? Wer gerne mehr zum Berufsfeld erfahren möchte: gemeinsam mit Studierenden haben wir verschiedene Angebote aufbereitet, die mit Schülern bzw. an Schulen ausprobiert werden können. 

Über entsprechende Anfragen freuen wir uns!