Technikcamp 2026
Technik erleben, ausprobieren und Hochschule kennenlernen
Auch im Jahr 2026 beteiligte sich die Hochschule Karlsruhe (HKA) erneut am Technikcamp des Stadtjugendausschuss Karlsruhe (stja). Gemeinsam mit dem hochschulweiten MINT-Netzwerk sowie Partnern aus dem BEO-Netzwerk erlebten 21 Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren an zwei Vormittagen auf dem HKA-Campus Technik praxisnah und erhielten erste Einblicke in Studium, Forschung und Laborarbeit.
In verschiedenen Workshops lernten die Jugendlichen die Vielfalt technischer Disziplinen an der Hochschule kennen. Beim Robotik-Workshop des Instituts für Robotik und Autonome Systeme (IRAS) sammelten sie erste Programmiererfahrungen mit LEGO-Mindstorms-Fahrzeugen. Ziel war es, die selbst programmierten Autos zum Fahren zu bringen und anschließend Aufgaben wie das Spurfolgen zu lösen – für die Schülerinnen und Schüler ein spielerischer Einstieg in Robotik, Sensorik und Automatisierung.
Im Labor für Steuerungstechnik machten sich die Jugendlichen mit grundlegenden Funktionen moderner Automatisierungssysteme vertraut. Auf dem Programm standen die Auslesung speicherprogrammierbarer Steuerungen von Sensordaten und die Ansteuerung von Aktoren. Damit konnten die Jugendlichen technische Zusammenhänge direkt im praktischen Arbeiten nachvollziehen. Besonders gut kam dabei das Arbeiten in einer echten Laborumgebung an, das für viele einen völlig neuen Zugang zu Technik eröffnete.
Ein kreativer Gegenpol war das LivingLab der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik: Hier konnten die Teilnehmenden frei experimentieren, eigene Ideen umsetzen und erste Erfahrungen im Löten elektronischer Bauteile sammeln. Das offene Arbeiten in einer authentischen Entwicklungsumgebung empfanden die Jugendlichen als besonderes Highlight, da es ihnen zeigte, wie technisches Arbeiten außerhalb des Schulalltags aussieht.
Ergänzend zu den Workshops informierte die Zentrale Studienberatung interaktiv über Studienmöglichkeiten an der HKA. Sie erklärte den Schülerinnen und Schülern Zugangswege zum Studium, Voraussetzungen sowie Möglichkeiten der Studienfinanzierung.
„Das Technikcamp 2026 machte erneut deutlich, wie wirkungsvoll fakultätsübergreifende Zusammenarbeit an der Hochschule ist. Durch das gemeinsame Engagement verschiedener Einrichtungen entstand ein abwechslungsreiches Programm, das Technik erlebbar machte und junge Menschen für MINT-Themen begeisterte. Das durchweg positive Feedback der Jugendlichen und des Stadtjugendausschuss bestätigt den Erfolg des Formats und unterstreicht die Bedeutung solcher Angebote für die frühe Förderung technischer Interessen“, fasst Caroline Haun vom Institut für Robotik und Autonome Systeme (IRAS) an der Hochschule Karlsruhe zusammen.