Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
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Die Zukunft erforschen

Als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in der Hochschule Karlsruhe leisten Sie auf Ihrem Fachgebiet und mit Ihren Projekten einen persönlichen Beitrag zur Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei profitieren sie von großen Gestaltungsräumen, hilfsbereiten Kolleg*innen sowie kurzen Wegen zu den Professor*innen und Mitarbeitenden an der HKA. In einem beweglichen Umfeld erzielen Sie spürbare Erfolge für ihre eigene Entwicklung. 

„Wenn die Augen leuchten, weiß ich, warum ich hier bin.“

Alexander Rothhaas (51) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik. Als Ingenieur betreut er das Labor für Automatisierung und Steuerungstechnik. Er sorgt dafür, dass alles läuft: von der Hardware bis zur Betreuung der Studierenden. Nach zwanzig Jahren als Softwareentwickler in der Automobilindustrie wechselte er vor ein paar Jahren an die Hochschule Karlsruhe. Heute vermittelt er dort nicht nur technisches Wissen, sondern vor allem Leidenschaft für das Programmieren und den Sinn für Verantwortung, der damit verbunden ist.

Was ist Ihre Aufgabe an der Hochschule?

Alexander Rothhaas (AR): Ich halte das Labor für Steuerungstechnik am Laufen, pflege die Hardware, warte die Modelle und betreue die Studierenden bei ihren Versuchen. Wenn sie ins Labor kommen, arbeiten sie mit einer echten Sortieranlage, die sie in der Programmierumgebung TIA Portal steuern. Da sieht man sofort, ob etwas hinhaut. Außerdem begleite ich Bachelor-, Master- und Projektarbeiten. Meine Aufgabe als Laboringenieur ist es, dass alles hier zuverlässig läuft: technisch und menschlich.

Sie waren zuvor über zwanzig Jahre in der Automobilindustrie tätig. Was nehmen Sie aus dieser Zeit mit?

AR: Ich habe Feuerwehrdrehleitern programmiert, da geht es um funktionale Sicherheit. Diese Verantwortung prägt mich bis heute. Die Software ist der Kitt, der Mechanik, Hydraulik, Antriebstechnik etc. zusammenhält. Wer programmiert, muss von allem ein bisschen etwas verstehen und defensiv denken: dass lieber gar nichts passiert als etwas Unvorhergesehenes. Stillstand ist der sichere Zustand. Diese verantwortliche Haltung versuche ich auch den Studierenden zu vermitteln.

Was schätzen Sie besonders an Ihrer Arbeit an der Hochschule?

AR: Ganz klar: die Arbeit mit den Studierenden. Ich bin am Puls der Zeit, bekomme mit, welche Themen sowie Technologien gerade aktuell sind und wie die jungen Leute ticken. Ich mache ja auch beispielsweise den Girls Day oder es kommen Teenager aus Oman oder Peru ins Labor. Mit denen mache ich kleine Programmierübungen. Wenn bei denen die Augen anfangen zu leuchten, weil etwas funktioniert, dann geht mir das Herz auf. Außerdem arbeite ich in einem sehr kollegialen Umfeld. Hier herrscht Offenheit, egal ob mit Professor*innen, der Werkstatt oder Doktorand*innen. Wenn jemand eine Idee hat, setzen wir uns zusammen. Nach fünf Minuten ist man beim „Du“ und entwickelt gemeinsam etwas Neues.

Was lernen die Studierenden bei Ihnen – und was lernen Sie von ihnen?

AR: Ich bringe meine Berufserfahrung ein, damit Theorie und Praxis zusammenfinden. Man kann in der Theorie lernen, wie man Kuchen backt. Aber erst, wenn du dich selbst in die Küche stellst, merkst du, was wirklich wichtig ist. Mir geht es darum, dass die Studierenden Spaß haben und Begeisterung entwickeln. Und ich lerne viel von ihnen: über unterschiedliche Kulturen, neue Perspektiven und gesellschaftliche Offenheit. Hier an der Hochschule begegne ich Themen, die in der Industrie kaum vorkamen. Das erweitert meinen Blick.

Und wenn Sie am Ende eines gelungenen Arbeitstags nach Hause gehen: Was bleibt dann?

AR: Euphorie. Wenn die Studierenden etwas verstanden oder geschafft haben und sich freuen, freue ich mich mit ihnen.

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Unser Forschungsprofil

Mit praxisnaher und anwendungsreifer Forschung und Entwicklung tragen wir als Hochschule zur Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft bei. Um dieses übergeordnete Ziel zu ermöglichen und zu unterstützen, adressieren wir insbesondere die hierfür essentiellen Bedarfe Ressourcen, Arbeit, Mobilität und Information im Rahmen unserer spezifischen Forschungsgebiete.

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