Mitarbeitende in der Verwaltung und Technik
Ihr Job an der Hochschule Karlsruhe macht Sinn: Als Mitarbeiter*in in Verwaltung oder Technik tragen Sie im Team mit Ihren Kolleg*innen spürbar dazu bei, dass die HKA in Lehre und Forschung einen guten Job macht. Dabei können Sie auf die HKA als verlässliche Arbeitgeberin zählen, im Hinblick auf flexible Arbeitszeiten, zuverlässige Gehaltsentwicklung sowie sichere und langfristige berufliche Perspektiven. All das finden Sie im inspirierenden Arbeitsumfeld einer Hochschule.
„Es macht total Spaß, morgens an die Hochschule zu radeln“
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„Dafür bekomme ich oft ein Lächeln zurück.“
Nicole Bregulla (35) arbeitet im Fakultätssekretariat der Wirtschaftsinformatik. Seit 2022 unterstützt sie Studierende, Professor*innen und Kolleg*innen , organisiert, vermittelt und hört zu. Nach Jahren im Einzelhandel und der Arbeit für einen Fahrdienst in der Tagespflege hat sie in der Hochschule ihren Platz gefunden: in einem Umfeld, das familiär ist, beweglich und verlässlich zugleich. Für sie ist die Hochschule Karlsruhe nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern der Ort, an dem sich ihre soziale Kompetenz und ihr Organisationstalent miteinander verbinden lassen.
Wie sind Sie an die Hochschule Karlsruhe gekommen?
Nicole Bregulla (NB): Ich war zwölf Jahre im Einzelhandel und zwei Jahre für einen Fahrdienst in der Tagespflege tätig. Dort hatte ich schon den Wunsch, ins Sekretariat zu wechseln, aber die Gelegenheit ergab sich nicht. Als ich nach Karlsruhe zog, habe ich mich dann initiativ dort beworben. Das war die beste Entscheidung. Ich wollte einen Job, in dem ich Menschen unterstützen kann – und genau das mache ich hier jeden Tag.
Wie würden Sie Ihre Aufgaben beschreiben?
NB: Ich bin die erste Anlaufstelle für Studierende: egal, mit welchem Anliegen sie kommen. Viele wissen am Anfang gar nicht, wohin sie sich wenden sollen. Dann erkläre ich Abläufe, vermittle Kontakte, helfe beim Verständnis von Formularen oder Studienplänen. Manchmal bin ich auch einfach das offene Ohr. Dazu kommen organisatorische Dinge wie Prüfungspläne, Lehrbeauftragte oder Raumplanung. Kein Tag ist wie der andere. Genau das gefällt mir.
Was ist das Besondere an Ihrer Arbeit?
NB: Ich bekomme unglaublich viel zurück. Wenn Studierende sich bedanken oder mit einem Lächeln aus dem Büro gehen – das macht den Tag besonders. Neulich kam eine Erstsemesterstudentin, die völlig verloren war, weil sie die Einführungsphase verpasst hatte. Ich habe ihr alle Kontakte zusammengestellt, sie beruhigt – und eine Stunde später stand sie wieder da, mit einem Dankeschön. Solche Momente sind mein Antrieb.
Wie erleben Sie den Kontakt zu Studierenden?
NB: Sehr erfrischend! Ich lerne viel von ihnen – über Sprache, Technik und die Themen ihrer Generation. Ich bleibe dadurch nicht in der Zeit stecken. Manchmal sind sie lockerer im Umgang, duzen einen spontan, merken es dann aber selbst, dass das für mich eher ungewohnt ist. Ich nehme das mit Humor. Wichtig ist, dass die Studierenden Vertrauen haben. Viele kommen mit Unsicherheiten, weil sie widersprüchliche Informationen gehört haben. Dann beruhige ich sie: „Alles gut, Sie machen das richtig.“ Es tut gut zu wissen, dass sie sich auf uns verlassen.
Sie sind Mutter von zwei Kindern. Lässt sich das gut mit Ihrem Job vereinbaren?
NB: Sogar sehr gut. Ich arbeite Teilzeit, meist sechs Stunden am Tag, und kann meine Zeiten weitgehend flexibel gestalten. Wir haben lediglich Öffnungszeiten, zu denen wir anwesend sein sollten. Die übrigen Stunden plane ich selbstständig um diese Zeiten herum. Zwei Tage pro Woche bin ich im Homeoffice. Wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, ist das kein Problem. Neulich hatte sich meine Tochter zum Beispiel in der Schule den Arm gebrochen und musste ins Krankenhaus. Das Team springt dann ein, das Büro wird kurzfristig geschlossen, und alle sagen nur: „Klar, die Kollegin muss jetzt zu ihrem Kind.“ Das ist ganz toll.
Was bedeutet Ihnen die Arbeit hier persönlich?
NB: Sie gibt mir Stabilität und Sicherheit, gerade als Mutter. Ich weiß, ich bin hier am richtigen Platz. Morgens starte ich mit einem guten Gefühl in den Tag. Ich helfe gern, organisiere gern, und kann beides hier verbinden. Wenn ich abends heimkomme, fühle ich mich ausgeglichen. Ich weiß, ich habe etwas bewirkt. Und manchmal, wenn Studierende nach einer bestandenen Prüfung vor Freude in meinem Büro stehen, freue ich mich einfach mit ihnen. Dann denke ich: Genau deshalb bin ich hier.
Arbeit, die Sinn ergibt
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„Das Schönste ist der persönliche Kontakt“
Bei Peter Herlan geht die Post ab. Der 62-jährige arbeitet in der Poststelle der HKA und sorgt dafür, dass Briefe und Pakete ihre Adressaten in den Fakultäten sowie Abteilungen erreichen und ausgehende Post rechtzeitig verschickt wird. Zudem geht fast jeder Kugelschreiber über seinen Schreibtisch: Herlan ist für die Ausgabe von Schreibmittel und Bürobedarf zuständig.
Was machen Sie genau an der Hochschule Karlsruhe?
Peter Herlan (PH): Ich arbeite in Teilzeit in erster Linie in der Poststelle gemeinsam mit meiner Kollegin. Postein- und -ausgang. Ich verteile die Post persönlich im Verwaltungsgebäude wo die kaufmännischen Abteilungen wie etwa Finanzen, Personal und Rektorat untergebracht sind. Den „Rest“ übernehmen die Kolleg*innen vom Hausdienst; überwiegend Verteilung von Briefen und Paketen in sieben weiteren Gebäuden. Außerdem kümmere ich mich um die Materialausgabe. Alles, was an Bürobedarf benötigt wird, wird in einem separatem Büro einmal pro Woche ausgegeben. Auch außerhalb der Öffnungszeit helfe ich gerne, wenn es die Zeit erlaubt.
Sie sind seit 2017 an der Hochschule. Was haben Sie vorher gemacht- und was davon bringen Sie in die Hochschule mit?
PH: So einiges: Ich habe in ganz unterschiedlichen Jobs gearbeitet, wie zum Beispiel in einer Hausarztpraxis als Arzthelfer, mehreren Auskunfteien und zuletzt in einer Arzneimittelfirma in der Qualitätsprüfung. Was ich in die Hochschule mitgebracht habe, ist zuverlässiges Arbeiten und eine stetige Hilfsbereitschaft.
Was ist das Beste an Ihrem aktuellen Job?
PH: Der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Kolleginnen und Kollegen. Das Miteinander macht großen Spaß. Das ist die Triebfeder gern zur Arbeit in die Hochschule zu kommen. Wie viele mich kennen, wird mir spätestens beim Betriebsausflug deutlich.
Was passiert bei Ihnen an einem gelungenen Arbeitstag?
PH: Also sagen wir mal so: Wenn alle Briefe, vor allem Einschreiben, verschickt sind, die Pakete verteilt und somit der Lagertisch leer ist, ist es ein guter Tag. Ein bisschen Bauchschmerzen bereiten die Pakete ohne klare Empfängerdaten. Da muss in Form einer Recherche ein bisschen nachgehakt werden. Besonders freue ich über eine positive Resonanz, wenn die Beteiligten zufrieden sind.
Wie sehen Ihre nächsten Berufsjahre aus?
PH: Seit zwei Jahren arbeite ich in Altersteilzeit. Dies macht mir mein Grad der Behinderung möglich (50%). Ich gehe in einigen Jahren in Rente. Da ich nur noch dreimal wöchentlich in die Hochschule gehe, kann ich meine gewonnene Freizeit unter anderem meinem Enkelsohn (9 Monate alt) widmen. Außerdem interessiere ich mich für Fußball und Musik.
Inwieweit beeinflusst Ihre körperliche Beeinträchtigung ihren Job?
PH: Ich habe ein blindes Auge (seit frühester Kindheit) und Probleme mit der Wirbelsäule. An der Hochschule ist das kein Nachteil, solange die Arbeit gut bewältigt werden kann. An mein blindes Auge habe ich mich gewöhnt. Die schweren Pakete überlasse ich meinen Kollegen, die das gerne für mich übernehmen. Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang noch, dass die Schwerbehindertenvertretung der Hochschule sehr gut aufgestellt ist und immer ein offenes Ohr für Betroffene hat.
„Ich tue hier etwas für die Allgemeinheit“
Gülhan Akar arbeitet im Rechenzentrum der Hochschule Karlsruhe. Der 32-Jährige ist als technischer Mitarbeiter in der Servertechnik tätig und betreut Mitarbeitende in Forschung, Verwaltung und Lehre bei IT-Fragen. Neben dem Support verantwortet er die Beschaffung für das Rechenzentrum – vom Notebook bis zum Magnetsticker. Warum Gülhan Akar nach seiner Ausbildung an die Hochschule kam, was ihn am Thema IT reizt und warum er findet, dass seine Arbeit hier „Sinn macht“, erzählt er im Interview.
Was machen Sie genau an der Hochschule Karlsruhe?
Gülhan Akar (GA): Ich bin technischer Mitarbeiter im Rechenzentrum. Ich betreue Server- und Systeminfrastrukturen, entwickle Lösungen für Wissenschaft und Verwaltung, kümmere mich um die Beschaffung und unterstütze Mitarbeitende in allen IT-Fragen. Außerdem vertrete ich seit ein paar Monaten einen Kollegen als Systemadministrator. Im Prinzip bin ich Problemlöser, für die Professorenschaft, Mitarbeitende in Verwaltung und Wissenschaft sowie für Studierende. Eben für alle, die IT-Unterstützung an der Hochschule brauchen. Wenn etwas nicht läuft, kommen sie zu uns. Wir versuchen mit unserer Arbeit, die Hochschule Tag für Tag ein Stückchen besser zu machen.
Sie sind erst seit Kurzem an der Hochschule. Wie sind Sie auf Ihren jetzigen Job aufmerksam geworden?
GA: Ich habe vor ein paar Jahren einmal hier ein paar Semester studiert und habe die Hochschule dann wieder verlassen. Trotzdem hatte ich die Hochschule Karlsruhe immer im Hinterkopf. Nach meiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration und dem ersten Job danach habe ich mich dann umgeschaut. Durch einen Hinweis von einem Bekannten bin ich wieder auf die Hochschule gestoßen. Es hat einfach gepasst: fachlich und vom Umfeld her.
Sie sind jetzt seit einem halben Jahr hier. Gab es schon Momente, auf die Sie besonders stolz waren?
GA: Ja, gleich in den ersten Monaten. Ich vertrete ja aktuell einen Kollegen, der die IT eines Forschungsinstituts betreut. Da gab es für mich einiges zu tun - von Softwareinstallationen über Bugfixing bis hin zur Notebookausgabe. Die Mitarbeitenden dort waren super zufrieden und haben mir zum Geburtstag sogar eine Karte geschrieben, um mir zu gratulieren. Das war für mich ein tolles Zeichen, dass meine Arbeit dort gut ankommt und geschätzt wird.
Was reizt Sie generell an der IT?
GA: Ich bin neugierig und habe vorher schon viele verschiedene Tätigkeiten ausprobiert: Handwerk, kaufmännische Aufgaben, Verwaltung. Aber IT war immer das, was mich am meisten interessiert hat. Hier wird es nie langweilig. Es gibt ständig neue Themen, neue Probleme, neue Lösungen. Jeder Tag ist anders.
Warum passt die Hochschule als Arbeitgeberin für Sie?
GA: Weil meine Arbeit hier Sinn macht, ich tue etwas für die Allgemeinheit. Ich helfe nicht irgendeinem Konzern dabei, Zahlen zu verbessern, sondern unterstütze Menschen, die arbeiten, forschen, lehren oder studieren. Zum Beispiel, indem ich auf ihren Geräten VPN-Konfigurationen für die mobile Arbeit bereitstelle. Das fühlt sich einfach richtig an. Außerdem kann ich eigene Ideen einbringen. Wenn ich einen Vorschlag habe, wird zugehört, diskutiert und oft auch umgesetzt. Und ich lerne, Probleme selbst zu lösen, statt sie weiterzuschieben. Das macht Spaß und bringt mich weiter.
Was schätzen Sie am meisten an der Arbeit im Rechenzentrum?
GA: Den Austausch. Wir sind nur wenige im IT-Team, aber wir halten zusammen. Jeder hat seine Aufgaben, trotzdem unterstützen wir uns gegenseitig. Und obwohl wir oft viel zu tun haben, bleibt die Stimmung entspannt. Ich finde, das sagt viel über die Hochschule: Es ist familiär, direkt und unbürokratisch. Das passt zu mir.